Optimale Tiefenwirkung: Stoßwellentherapie

Extrakorporale fokussierende Stoßwellentherapie und Triggerpunkt-Stoßwellentherapie:

In unserer Praxis bieten wir die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) an. Stoßwellen sind Schallwellen, die auf einen bestimmten Punkt zielgerichtet werden. Dabei handelt es sich um besonders kurze Schallimpulse von hoher Energie. Durch die kurze Pulswellenlänge von wenigen Nanosekunden werden die Impulse wellenartig fortgeleitet. So erreichen sie eine optimale Tiefenwirkung. Mit dieser behandeln wir in der Regel sehr erfolgreich folgende Erkrankungen: die schmerzhafte Verkalkung der Schulter oder chronische Sehnenansatz-Reizungen wie etwa ein Tennisellenbogen, das Patellaspitzensyndrom, die Achillessehnenreizung, das Supraspinatussehnen-Syndrom sowie die Plantarfasziitis bei Fersensporn.

Ein besonderer Schwerpunkt bei Anwendung der Stoßwellentherapie liegt in der Behandlung von Triggerpunkten. Das sind oft tastbare Knoten in einem verhärteten Muskelstrang. Diese Triggerpunkte können zu einem Übertragungsschmerz an einer anderen Körperregion führen. Da die Übertragungsschmerzen keinem Nerv oder Gelenk zugeordnet werden können, erschweren sie dem Arzt das Stellen einer Diagnose. Eine Ursache für das Entstehen der Triggerpunkte liegt beispielsweise in einer Überlastung des Muskels durch monotone Tätigkeiten, eine zurückliegende Verletzung oder eine Bandscheibenerkrankung. Dank der Stoßwelle können die Triggerpunkte, die manchmal mehr als 5 cm tief im Körper liegen, effektiv behandelt werden.

Welche Kosten entstehen?

Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Behandlungskosten, während Patienten der gesetzlichen Krankenkassen diese selbst tragen müssen. Eine Sitzung wird nach der GOÄ (GOÄ Nr. A 1800) für 86,27 Euro abgerechnet.